St. Elisabeth Kirche

Da bereits um 1900 die Katholiken in Darmstadt so zahlreich waren, dass die St.-Ludwigs-Kirche diese nicht mehr fassen konnte, wurde der Bau einer 2. katholischen Kirche in Darmstadt unerlässlich. Seit 1871 wurde bereits in der Kapelle des städtischen Pründnerhauses jeden 2. Sonntag eine Messe mit Predigt gehalten. Der Kirchenvorstand von St. Ludwig beschloss dann 1893 den Kauf eines Grundstückes in der Gardistenstraße. Hierfür wurden 40.000 Goldmark ausgegeben. Da das Grundstück für den Bau nicht ausreichte kaufte der Pfarrer der St. Ludwigskirche, Dr. Friedrich Elz eine Hofreite in der Schloßgartenstraße hinzu.

Grundsteinlegung zum Bau war am 4. Oktober 1903. Die Konsekrierung fand, fast zwei Jahre später, am 30. September 1905, durch den Bischof Georg Heinrich Kirsten aus Mainz, statt. Den Bau selber führte der Architekt Ludwig Becker durch. Im Jahr der Einweihung wurde der Seelsorgebezirk um von der Gemeinde St. Ludwig abgetrennt und fungierte seither als eigenständige Pfarrei.

Im 2. Weltkrieg wurde die Kirche durch zwei Sprengbomben getroffen, was beinahe die komplette Zerstörung zur Folge hatte. Die Gemeinde begann bereits 1947 mit dem Wiederaufbau. Nach zwei Jahren Wiederaufbau fand die Einweihung der Kirche am 7. August 1949 statt, die Beschädigungen wirkten jedoch noch viele Jahre nach.

Im inneren der Kirche sind heute noch die Reste des „Eucharistischen Hochaltars“ und des „Marienaltares“ zu finden. Beides sind Meisterstücke des neugotischen Stils der Jahrhundertwende. (Quelle: Wikipedia)
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